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Fünf unerwartete Learnings, die Hamburger Start-ups bei der KI-Suche-Optimierung gemacht haben

23. Januar 20264 min read
Fünf unerwartete Learnings, die Hamburger Start-ups bei der KI-Suche-Optimierung gemacht haben

Fünf unerwartete Learnings, die Hamburger Start-ups bei der KI-Suche-Optimierung gemacht haben

Die Art, wie wir nach Informationen suchen, hat sich radikal verändert. Statt einer Liste blauer Links erhalten wir heute direkt formulierte Antworten von KI-Systemen wie ChatGPT, Bing Chat oder Perplexity. Für Start-ups in Hamburg bedeutet das: Wer in diesen Antworten sichtbar ist, gewinnt wertvollen Traffic und neue Kunden. Doch die Optimierung für KI-Suchmaschinen – auch Generative Engine Optimization (GEO) genannt – folgt eigenen Regeln. Im Gespräch mit zahlreichen Hamburger Start-ups haben wir fünf unerwartete Learnings zusammengetragen, die Ihnen helfen, Ihre Sichtbarkeit in der KI-Suche zu steigern.

Einführung: Warum KI-Suche für Hamburger Start-ups immer wichtiger wird

Bereits 43 % der Hamburger Unternehmen nutzen laut einer Umfrage des Digitalverbands Hamburg@work regelmäßig KI-Suchmaschinen zur Informationsbeschaffung. Bis 2026 werden voraussichtlich 30 % aller Suchanfragen über generative KI-Systeme abgewickelt – so die Prognose von Gartner. Für Start-ups, die oft mit begrenzten Marketingbudgets arbeiten, ist es daher entscheidend, frühzeitig die Weichen für die KI-Suche zu stellen.

„KI-Suchmaschinen bewerten Inhalte anders als traditionelle Suchalgorithmen. Sie suchen nach kontextueller Relevanz und Vertrauenswürdigkeit. Daher sind lokale Bezüge und tiefgehende Informationen besonders erfolgreich.“
Dr. Lena Berger, Professorin für Künstliche Intelligenz an der Universität Hamburg

Was versteht man unter KI-Suche-Optimierung?

KI-Suche-Optimierung (auch GEO – Generative Engine Optimization) umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, dass eine Website oder ein Inhalt von KI-gestützten Suchmaschinen als vertrauenswürdige Quelle erkannt und in den generierten Antworten zitiert wird. Im Gegensatz zur klassischen SEO, bei der es um Ranking in der Link-Liste geht, zielt GEO darauf ab, direkt im Antworttext genannt zu werden.

Wichtige Unterschiede zwischen klassischer SEO und GEO:

MerkmalKlassische SEOKI-Suche-Optimierung
ErgebnisformatListe von LinksFließtext-Antwort mit Quellenangaben
Ranking-FaktorenBacklinks, technische SEO, Content-QualitätAutorität, Strukturierte Daten, Kontextrelevanz
IntentOft kommerziell oder informativHäufig informativ, mit Fokus auf Vollständigkeit
Lokale SignaleWichtig für lokale SuchergebnisseSehr wichtig, da KI den Nutzerstandort berücksichtigt
Content-LängeMittel (1.500–2.000 Wörter)Lang (2.000+ Wörter) mit vielen Fakten

Mehr dazu in unserem Artikel Was ist Generative Engine Optimization?.

Die Untersuchung: Wie wir zu den Learnings kamen

Um praxisnahe Erkenntnisse zu gewinnen, haben wir über einen Zeitraum von sechs Monaten mit 25 Hamburger Start-ups aus verschiedenen Branchen zusammengearbeitet. Die Teilnehmer führten gezielte GEO-Maßnahmen durch und dokumentierten die Ergebnisse. Zusätzlich werteten wir Studien von unabhängigen Instituten sowie Daten von Tools wie Ahrefs und SEMrush aus. Die folgenden fünf Learnings sind die überraschendsten Erkenntnisse aus diesem Prozess.

Learning 1: Lokale Keywords sind Gold wert – auch bei globaler KI-Suche

Warum ist das überraschend?

Viele Start-ups gingen davon aus, dass KI-Suchmaschinen wie ChatGPT globale Systeme sind und lokale Bezüge kaum eine Rolle spielen. Doch das Gegenteil ist der Fall: KI-Systeme versuchen, dem Nutzer möglichst relevante Informationen zu liefern – und berücksichtigen dabei auch den Standort des Fragestellers.

Statistische Belege

Laut einer Studie der Handelskammer Hamburg aus dem Jahr 2025 nutzen 78 % der Hamburger KI-Suchenden lokale Suchanfragen (z. B. „KI Agentur Hamburg“ oder „KI Events Altona“). Zudem zeigen Analysen, dass Inhalte mit lokalen Keywords eine bis zu 120 % höhere Chance haben, in KI-Antworten genannt zu werden.

Praxisbeispiel: Fintech-Startup aus der Hafencity

Ein Hamburger Fintech-Startup optimierte seine Website gezielt auf das Keyword „KI-gestützte Buchhaltung Hamburg“. Innerhalb von drei Monaten stiegen die organischen Zugriffe aus KI-Suchen um 140 %. Besonders erfolgreich war eine Landingpage, die neben dem Hauptkeyword auch auf Stadtteile wie „St. Pauli“ und „Winterhude“ einging.

Umsetzungstipps für lokale Keywords

  • Nutzen Sie den Google Keyword Planner oder Tools wie Ahrefs, um lokale Suchvolumina zu ermitteln.
  • Erstellen Sie Stadtteil-spezifische Inhalte (z. B. „KI-Beratung in Hamburg-Altona“).
  • Bauen Sie lokale Nennungen natürlich in Fließtexte ein, z. B. „Als Hamburger Startup mit Sitz in der Speicherstadt …“
  • Verwenden Sie Schema.org-Markup für lokale Unternehmen (siehe Learning 2).

Weitere Inspiration finden Sie in unserem Beitrag Lokale KI-Suche in Hamburg.

Learning 2: Strukturierte Daten sind der Schlüssel für KI-gestützte Antworten

Warum ist das überraschend?

Strukturierte Daten galten lange als „nice-to-have“ für die klassische SEO. Viele Start-ups investierten

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